n8n vs. Make: Der Vergleich für den Mittelstand
Wenn es um Low-Code-Automatisierung geht, fallen sofort zwei Namen: Make (ehemals Integromat) und n8n. Beide sind mächtige Werkzeuge, um Prozesse zu digitalisieren. Doch für deutsche KMU gibt es entscheidende Unterschiede – besonders beim Thema Datenschutz.
Make (Integromat): Der visuelle Alleskönner
Make ist bekannt für seine extrem benutzerfreundliche Oberfläche ("Bubbles"). Es ist eine Cloud-Lösung (SaaS).
- Vorteil: Riesige Auswahl an fertigen Apps. Sehr schnell zu erlernen.
- Nachteil: Die Daten laufen über die Server von Make (Standort EU zwar wählbar, aber US-Mutterkonzern). Bei sehr vielen Durchäufen (Operations) kann es teuer werden.
n8n: Der Datenschutz-Champion
n8n verfolgt einen "Fair-Code" Ansatz und lässt sich selbst hosten (Self-Hosted).
- Vorteil: Maximale DSGVO-Konformität. Wenn Sie n8n auf einem deutschen Server betreiben, verlassen sensible Kundendaten niemals Ihren Einflussbereich. Zudem oft günstiger bei hohen Volumen.
- Nachteil: Etwas technischer im Setup (hier komme ich ins Spiel).
Vergleichstabelle
| Feature | Make | n8n |
|---|---|---|
| Hosting | Cloud (SaaS) | Cloud & Self-Hosted |
| Datenschutz | Gut (EU Zone möglich) | Exzellent (bei Self-Hosting) |
| Preismodell | Pro Operation | Pro Workflow / Pauschal |
Fazit: Was sollten Sie nutzen?
Für Marketing-Prozesse (Social Media, Newsletter), wo Datenschutz weniger kritisch ist, ist Make oft der schnellere Weg.
Sobald es aber um interne Firmendaten, Personaldaten oder tiefe Systemintegrationen im Mittelstand geht, empfehle ich n8n. Die Unabhängigkeit und Datensicherheit sind hier unschlagbar.
Bei VAUNIT setze ich beide Tools ein – je nachdem, was für Ihren Anwendungsfall das Beste ist.
Unsicher, welches Tool in Ihre IT-Landschaft passt? Lassen Sie uns das in 30 Minuten klären.
Strategie-Gespräch buchen