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n8n vs. Make: Der Vergleich für den Mittelstand

Veröffentlicht am 15.02.2026 • Lesezeit: 5 Min.

Wenn es um Low-Code-Automatisierung geht, fallen sofort zwei Namen: Make (ehemals Integromat) und n8n. Beide sind mächtige Werkzeuge, um Prozesse zu digitalisieren. Doch für deutsche KMU gibt es entscheidende Unterschiede – besonders beim Thema Datenschutz.

Make (Integromat): Der visuelle Alleskönner

Make ist bekannt für seine extrem benutzerfreundliche Oberfläche ("Bubbles"). Es ist eine Cloud-Lösung (SaaS).

  • Vorteil: Riesige Auswahl an fertigen Apps. Sehr schnell zu erlernen.
  • Nachteil: Die Daten laufen über die Server von Make (Standort EU zwar wählbar, aber US-Mutterkonzern). Bei sehr vielen Durchäufen (Operations) kann es teuer werden.

n8n: Der Datenschutz-Champion

n8n verfolgt einen "Fair-Code" Ansatz und lässt sich selbst hosten (Self-Hosted).

  • Vorteil: Maximale DSGVO-Konformität. Wenn Sie n8n auf einem deutschen Server betreiben, verlassen sensible Kundendaten niemals Ihren Einflussbereich. Zudem oft günstiger bei hohen Volumen.
  • Nachteil: Etwas technischer im Setup (hier komme ich ins Spiel).

Vergleichstabelle

FeatureMaken8n
HostingCloud (SaaS)Cloud & Self-Hosted
DatenschutzGut (EU Zone möglich)Exzellent (bei Self-Hosting)
PreismodellPro OperationPro Workflow / Pauschal

Fazit: Was sollten Sie nutzen?

Für Marketing-Prozesse (Social Media, Newsletter), wo Datenschutz weniger kritisch ist, ist Make oft der schnellere Weg.

Sobald es aber um interne Firmendaten, Personaldaten oder tiefe Systemintegrationen im Mittelstand geht, empfehle ich n8n. Die Unabhängigkeit und Datensicherheit sind hier unschlagbar.

Bei VAUNIT setze ich beide Tools ein – je nachdem, was für Ihren Anwendungsfall das Beste ist.

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